Eisriesenwelt I Burg Hohenwerfen

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Nachdem ich am vergangenen Dienstag viele Stunden quer durch Österreich gefahren bin, landete ich am frühen Abend auf einem Wanderparkplatz in der Nähe von Werfen , 40 km südlich von Salzburg . Als ich mir später auf der Karte meinen Standort genauer anschaute, fand ich fünf Kilometer von mir entfernt ein attraktives Ausflugsziel, die Eisriesenwelt .    Diese gilt mit einer Gesamtlänge von 42 km als die weltweit größte Eishöhle. Bereits die Anreise war ein besonders Erlebnis: Mit einer Seilbahn wurde ich 500 Meter hoch über einen steilen Abhang getragen, dann ging es zu Fuß weiter bis zur Höhle. Im Rahmen einer Gruppenführung habe ich dann die Höhle bewandert: 778 Stufen hoch, 778 Stufen runter.    Mit der Gondel ging es am frühen Nachmittag wieder steil abwärts:  Nach einer kurzen Mittagspause machte ich mich auf den Weg zur Burg Hohenwerfen . Als ehemalige Wehrburg thront sie hoch über dem Salzburger Salzachtal... Foto: https://www.salzburg-burgen.at   D...

Aitana - Wanderwoche mit Meerblick I

Seit dem vergangenen Sonntag bin ich in Benimantell, einem kleinen Dorf im Herzen der Sierra de Aitana in der Provinz Alicante. In einem sehr schön gelegenen Gasthof wohne ich hier „exklusiv“ mit acht Wanderfreunden und mit Sara, die uns als Reiseleiterin durch die Bergwelten führt.

Hostal- Restaurante Rincón de Pepe

Aufregend war meine Anfahrt am vergangenen Sonntag: Etwa 20 Kilometer vor meinem Zielort wurde ich von mehreren Guardia Civil-Polizisten ziemlich ruppig  angehalten und lauthals aufgefordert, das Wohnmobil in einer Seitenstraße abzustellen. Zunächst wusste ich überhaupt nicht, was mir geschah, dann sah ich es: Die Straße musste für ein Fahrradrennen geräumt werden.

Mit einer Stunde Verspätung erreichte ich dann mein Ziel. Gemeinsam fuhren wir zu dem nahegelegenen Ort Guadalest, wo wir in einem Restaurant diverse Tapas genossen und uns ein wenig beschnupperten. Besser kennenlernen konnten wir uns dann auf dem Heimweg: Ohne Sara durften wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft begeben und anhand einer Karte schauen, wo es langgeht. Ob gewollt oder Zufall – ich finde, das war eine gute Möglichkeit für die TeilnehmerInnen, mehr als am Tisch voneinander zu erfahren. Ganz nebenbei bot auch die Natur ein paar wunderbare Impressionen: 

 

Am Montag ging es dann in die Berge. Angesichts der angekündigten Regenschauer marschierten wir bereits um 9 Uhr los,


zwei Stunden später wurden wir von den ersten Regentropfen benetzt. 


Um 14 Uhr waren wir dann wieder bei unserem Gasthof; bis zur Abendrunde um 19 Uhr ging jeder seine eigenen Wege. 

Am gestrigen Dienstag regnete es wieder. Anstatt zu wandern, fuhren wir nach Villajoyosa, wo wir eine Schokoladenfabrik besichtigten, eine Markthalle besuchten, einen kurzen Abstecher in die Altstadt unternahmen und den Strand besuchten.



Auf dem Rückweg folgten wir dann der Einladung unserer Reiseleiterin Sara und genossen den Kaffee, Kuchen und Rotwein in ihrem Häuschen in den Bergen, das sie mit Ihrem Freund José, zwei Katzen, einem Hund und ein paar Hühnern bewohnt.

Nach dieser gemütlichen Runde klarte es ein wenig auf. Wir nutzen die Gunst der Stunde und unternahmen eine kurze Wanderung entlang eines Flusslaufes nahe dem Haus.

 

Zum Abschluss wurden wir dann noch mit einem zarten Regenbogen beschenkt. Der kündigte eine neue Regenfront für den heutigen Mittwoch an.


Heute haben wir unseren freien Tag, jeder geht seine eigenen Wege. Wir alle hoffen auf besseres Wetter, damit wir morgen wieder die Stiefel schnüren können.

 


 

 

 

 


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