Aitana - Wanderwoche mit Meerblick I
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Seit dem vergangenen Sonntag bin ich in Benimantell, einem kleinen
Dorf im Herzen der Sierra de Aitana in der Provinz Alicante. In einem
sehr schön gelegenen Gasthof wohne ich hier „exklusiv“ mit acht
Wanderfreunden und mit Sara, die uns als Reiseleiterin durch die
Bergwelten führt.
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Hostal- Restaurante Rincón de Pepe |
Aufregend war meine Anfahrt am vergangenen Sonntag: Etwa 20 Kilometer
vor meinem Zielort wurde ich von mehreren Guardia
Civil-Polizisten ziemlich ruppig angehalten und
lauthals aufgefordert, das Wohnmobil in einer Seitenstraße
abzustellen. Zunächst wusste ich überhaupt nicht, was mir geschah,
dann sah ich es: Die Straße musste für ein Fahrradrennen geräumt
werden.
Mit einer Stunde Verspätung erreichte ich dann mein Ziel. Gemeinsam fuhren wir zu dem nahegelegenen Ort Guadalest, wo wir in einem Restaurant diverse Tapas genossen und uns ein wenig beschnupperten. Besser kennenlernen konnten wir uns dann auf dem Heimweg: Ohne Sara durften wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft begeben und anhand einer Karte schauen, wo es langgeht. Ob gewollt oder Zufall – ich finde, das war eine gute Möglichkeit für die TeilnehmerInnen, mehr als am Tisch voneinander zu erfahren. Ganz nebenbei bot auch die Natur ein paar wunderbare Impressionen:
Am Montag ging es dann in die Berge. Angesichts der angekündigten
Regenschauer marschierten wir bereits um 9 Uhr los,
zwei Stunden später wurden wir von den ersten Regentropfen benetzt.
Um 14 Uhr waren wir dann wieder bei unserem Gasthof; bis zur Abendrunde um 19 Uhr ging jeder seine eigenen Wege.
Am gestrigen Dienstag regnete es wieder. Anstatt zu wandern, fuhren
wir nach Villajoyosa, wo wir eine Schokoladenfabrik
besichtigten, eine Markthalle besuchten, einen kurzen Abstecher in die Altstadt unternahmen und den Strand
besuchten.
Auf dem Rückweg folgten wir dann der Einladung unserer Reiseleiterin Sara und genossen den Kaffee, Kuchen und Rotwein in ihrem Häuschen in den Bergen, das sie mit Ihrem Freund José, zwei Katzen, einem Hund und ein paar Hühnern bewohnt.
Nach dieser gemütlichen Runde klarte es ein wenig auf. Wir nutzen
die Gunst der Stunde und unternahmen eine kurze Wanderung entlang
eines Flusslaufes nahe dem Haus.
Zum Abschluss wurden wir dann noch mit einem zarten Regenbogen beschenkt. Der kündigte eine neue Regenfront für den heutigen Mittwoch an.
Heute haben wir unseren freien Tag, jeder geht seine eigenen Wege. Wir alle hoffen auf besseres Wetter, damit wir morgen wieder die Stiefel schnüren können.
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